Das war die 37. Jahreshauptversammlung

Am Donnerstag, 27. November fand die 37. Jahreshauptversammlung unseres SV Rohrmoos-Untertal statt.

Austragungsort war das Hotel Erlebniswelt Stocker in Rohrmoos, wo uns die Gastgeberfamilie Stocker im freundlichen Ambiente des Restaurant Dorfstöckl mit höchst zuvorkommender Bewirtung und zum Abschluss mit einem vorzüglichen und vielseitigen Buffet voll überzeugte.

Unser Obmann Martin Gerhardter berichtete von einem abwechslungsreichen Vereinsjahr. Einen prägnanten Einschnitt erlebten wir durch den Tod unseres Vereinsgründers und Ehren-Obmanns Andreas Erlbacher im März. Im weiteren Verlauf des Jahres waren vor allem die Anschaffung eines Mähroboters sowie der Bau der neuen Schankhütte am Fußballplatz vorrangige Themen.

Auch im Bericht von Kassier Thomas Prem waren die Neuinvestitionen wesentliche Punkte und er verdeutlichte mit seinen Tabellen die Worte des Obmanns, wonach die Umsetzung der Projekte ohne die unerwarteten Zuwendungen heimischer Sponsoren, den hohen Arbeitseinsatz unserer freiwilligen Helfer und den Fleiß der Vorstandsmitglieder kaum realistisch gewesen wäre.

Thomas Stöckl, Trainer der Kampfmannschaft sowie Leiter des Kinder- und Jugendtrainings dokumentierte den weiterhin erfreulichen Zuspruch bei den Übungseinheiten im Nachwuchsbereich sowie ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr unserer Dorfliga-Mannschaft, das nur wegen einer knappen und unglücklichen Niederlage im Finalspiel nicht mit der Titelverteidigung gekrönt wurde.

Martin Gerhardter wurde von den 31 anwesenden Mitgliedern für weitere zwei Jahre einstimmig zum Obmann gewählt. Der Vorstand bleibt daraufhin personell unverändert.

Zum Ende der Veranstaltung entstand eine interessante und auch wichtige Diskussion zur Zukunft unseres Vereines angesichts der drohenden Possibilität, dass die Ennstaler Dorfmeisterschaft wegen dem möglichen Rückzug weiterer Mannschaften nicht mehr fortgeführt wird. Das ist gewiss ein Szenario, mit dem wir uns beschäftigen müssen, zumal wir dabei von Entscheidungen abhängig sind, die erfahrungsgemäß erst zu einem sehr späten Zeitpunkt am Saisonende verkündet werden.

Vorerst bleibt zu hoffen, dass die Fußballbegeisterung im Ennstal nicht nur bei uns wieder einen Schub bekommt. Es geht um das beliebteste Spiel der Welt, überall sind auch Hobbyfußballer verschiedenster Altersklassen daheim. Wir haben zahlreiche Fußballplätze in der Region und die Unterstützung durch Gemeinden, Förderer und Angehörige müsste doch an vielen Orten möglich sein. Meinungsverschiedenheiten gibt es immer und überall, aber die Freude, die Begeisterung und das Gemeinschaftsgefühl sind unschlagbare Argumente. Die Ennstaler Dorfmeisterschaft beweist seit fast 40 Jahren, das so ein gemeinsames Konzept funktionieren kann und dieser mutige Plan hat es einfach verdient, noch viele weitere Jahre erfüllt zu werden.

Schreibe einen Kommentar